Wir haben Schwein – was für ein Glück!

Wir haben auch Fasane

Die Tiere der Familienfarm Lübars

Oft werden Menschen, die man für gemein oder schmutzig hält, als »Schwein« beschimpft. Doch das ist sehr ungerecht. Denn wenn man Schweinen die Möglichkeit gibt, halten sie sich gerne sauber. Nur, welche Großstädter haben schon einmal ein leibhaftiges Hausschwein gesehen?

Die meisten Leute kennen Schweine ja lediglich in geschlachteter Form als Wurst, Kotelett, Schnitzel oder Eisbein. Auf der Familienfarm leben »Deutsche Sattelschweine«, die im Stall auf Stroh gehalten werden oder - bei geeignetem Wetter - im Freigehege umherlaufen. Es sind sehr lebhafte, intelligente Tiere, die zweimal pro Jahr 8 bis 12 Ferkel (Schweinebabys) bekommen.

Neben Schweinen gibt es auf der Familienfarm auch noch viele andere Tiere, so findet man Pferde, Esel, Schafe, Ziegen, Hühner, Enten, Gänse, Kaninchen und sogar Fasane. Publikumslieblinge sind natürlich immer die Jungtiere wie Kälber, Schafs- und Ziegenlämmer oder Küken.

Bei Fragen zu den verschiedenen Tieren geben die Tierpflegerinnen gerne Auskunft.

Übrigens: Echte Tierfreunde füttern nicht!

Denn es könnte leicht etwas dabei sein, was die Tiere krank macht. Und auch viele winzige Portionen ergeben über den Tag verteilt eine große Menge. Wer den Tieren dennoch etwas zukommen lassen will, kann Gemüse, Obst oder altes Brot (natürlich nichts Schimmeliges!) mitbringen.

Im Vorraum zum Kuhstall steht dafür ein Sammelbehälter. So können die Tierpflegerinnen die Spenden in geeignete Futterportionen einteilen.